SBF Binnen /Segeln

Die praktische Ausbildung ist eine Kombination aus Unterricht und freiem Segeln (Trainingssegeln). Damit Sie Ihren Unterricht zeitlich selbst gestalten können, vereinbaren wir mit Ihnen jeweils 2 Stunden-Törns auf den Schulbooten (praktischer Segelunterricht mit Segellehrer). So ist für Berufstätige eine Ausbildung auch nach dem "Feierabend" möglich - und natürlich auch am Wochenende.

 

Der praktische Teil des Segelkurses besteht aus zwei Teilen:

 

Im ersten Praxisteil lernen Sie:

 

•  das Boot für das Segeln vorzubereiten

•  die Grundmanöver Wende und Q-Wende

•  die Segelkurse und den Segeltrimm

•  das Ab- und Anlegen an Steg und Boje

•  sogar das Rückwärtssegeln!

•  1. Vorprüfung

 

Die ersten Kenntnisse werden Ihnen im 1. Teil des praktischen Kurses vermittelt. Zuerst einmal geht es zusammen mit dem Segellehrer aufs Wasser. Praktischer Segelunterricht nach persönlicher Absprache! Gesegelt wird mit modernen Jollen in kleinen Gruppen mit zwei bis max. drei Schülern, die auch bis zur Prüfung zusammen bleiben können. Dadurch ist eine intensive und persönliche Ausbildung gewährleistet.

 

Nach diesem ersten Teil der Praxisausbildung auf dem Schulboot werden Sie von Ihrem Segellehrer "freigesegelt". Von nun an können Sie auf unseren Jollen das Erlernte jederzeit trainieren.

 

Der zweite Praxisteil beinhaltet:

 

•  das Halsen und Schiften

•  das Mann-(Boje-)-über-Bord-Manöver mit Halse

•  das Mann-(Boje-)-über-Bord-Manöver mit Q-Wende

•  das Anlegen unter Topp und Takel

•  2. Vorprüfung

 

Während zwei Vorprüfungen werden mögliche „Fehler" korrigiert! Die Vorprüfungen sind wichtig und richtig, sollen die Segelschüler/innen doch unter sachkundiger Aufsicht ihre Segelkünste vorführen und gegebenenfalls korrigieren lassen.

 

In den Unterrichts-Einheiten werden alle für die praktische Segelprüfung erforderlichen Manöver auf dem Schulboot erlernt und können beim Trainingssegeln intensiv geübt werden. So bereiten Sie sich gezielt auf die praktische Prüfung vor. Die zweite Vorprüfung versteht sich dann auch als „Generalprobe" für die Hauptprüfung vor dem Prüfungsausschuß des Deutschen Segler-Verbandes.

 

Eine Begrenzung der Trainingssegelstunden während der praktischen Ausbildung besteht nicht.

 

Nachdem Sie alle Segelmanöver gelernt und diese ausgiebig während des Trainingssegelns geübt haben, können Sie sich zur Prüfung eingetragen. Die Prüfung wird von einer DSV-anerkannten Prüfungskommission abgenommen.

 

Die theoretische Prüfung:

  • Basisfragen: Binnenschifffahrtsrecht, Seemannschaft, Wetterkunde allgemein
  • spezifische Fragen Binnen
  • spezifische Fragen Segeln (nur bei Segel)

 

Die praktische Prüfung unter Segel:

  • verschiedene Manövern (Ab- und Anlegen, Wende, Halse, Boje über Bord mit Q-Wende, ggf. Beidrehen/Beiliegen und Segel setzen/bergen),
  • Fahren von verschiedenen Kursen zum Wind
  • Knoten: Achtknoten, Kreuzknoten, Palstek, einfacher oder doppelter Schotstek, Stopperstek, Webeleinenstek, Webeleinenstek auf Slip, Anderthalb-Rundtörn mit zwei halben Schlägen, Belegen auf einer Klampe mit Kopfschlag
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